Aktuelles

2020

Das Jahr 2020 beginnt für das Ensemble zunächst erst einmal mit einer Pause! Am 07.01. trafen sich alle Choristen, um sich mit einigen neuen Titel vertraut zu machen, und das war es dann auch schon. Die nächste und  erste "richtige" Probe findet dann erst wieder am 25.02. zur gewohnten Zeit statt.

Die Pause ist der Vorbereitung auf Prüfungen des Chorleiters geschuldet.

Die Zeit wird aber auch genutzt, um die turnunsmäßige Mitgliederversammlung einschließlich der Wahl eines neuen Vorstandes abzuhalten. So ist der

Chor insgesamt gut aufgestellt für das Jahr 2020.

Es geht endlich los !

Nach einer etwas längeren Pause, bedingt durch die Prüfungsvorbereitungen des Chorleiters, die Prüfungen selbst und leider auch durch Krankheit

startet nun das Vokalensemble endlich in die neue Proben- und Konzertsaison.

Nachdem am 07.01.2020 die neuen Titel vorgestellt wurden, beginnen nun ab 03.03.2020 die Proben.

Und es geht auch gleich richtig "zur Sache", denn eine Wochenendschulung steht vor der Tür: am 07. und 08.03. wird intensiv an den Liedern geprobt,

und wie immer: wer Lust und Laune hat, sich das mal anzuhören und anzuschauen, vielleicht sogar selbst ein wenig mitzusingen, ist ganz herzlich eingeladen.

Wir proben ab 09.00 Uhr in der Aula 2 des Roland-Gymnasiums in Burg.

Die Proben werden ausgesetzt !!

Aufgrund der aktuellen, durch den Corona-Virus entstandenen, Situation werden alle Proben des Ensembles bis zum 13.04.2020 ausgesetzt.

Die nächste Probe findet voraussichtlich dann am 14.04.2020 zur gewohnten Zeit im Roland-Gymnasium statt.

Bleiben Sie alle gesund und behalten Sie die Freude an der Musik !!  Alles wird gut !!!!!!!!!!!!!!!

Landeschorfest in Wittenberg abgesagt !

Durch den Landesmusikrat Sachsen-Anhalt wurde das Landeschorfest in Wittenberg aufgrund der Corona-Pandemie nun endgültig abgesagt. Damit entfällt natürlich unser Auftritt zu diesem Anlaß.

Wir wollen aber den Termin nutzen, um uns weiter auf die Konzerte im Juli vorzubereiten und verlorene Proben ein wenig zu kompensieren.

So werden wir am 08. und 09.05. eine Wochenendschulung durchführen.  Es gibt wahrlich genug zu tun ! Und wer Lust hat, kann uns gern bei der Arbeit zusehen und zuhören, oder auch einfach mitmachen !! Wir freuen uns über jeden Neugierigen !!!!

Wir schaffen das !!!!!!

remeber1.jpg
remeber2.jpg

In dieser schwierigen Zeit braucht es manchmal auch einen "Mutmacher", etwas, was einem das Chorherz wieder höher

schlagen läßt! Und heute stand so ein "Mutmacher" in der Zeitung, dem Verfasser, Herrn Thomas Skiba, sei ganz herzlich gedankt!!

Im Moment ruht ja der gesamte Proben- und Konzertbetrieb, allein nur die "Hausaufgaben" in Form von Übe-MP3-Dateien erinnern an das Chorsänger-Dasein. Und da geht so ein Blick zurück absolut in Ordnung, sich zu erinnern, wie schön es war, wie toll das Vokalensemble sich in Wien präsentiert hat.

Aber auch daraus Kraft zu schöpfen, um über diese widrige Zeit mit all ihren unschönen Facetten, ihren Ein- und Beschränkungen, zu kommen, den Blick auf Kommendes zu schärfen und fest zusammenzuhalten, ich glaube, das ist wohl fast mit das Wichtigste, was unser Ensemble tun kann. Dass wir dabei alle gesund bleiben, dafür drücken wir uns gegenseitig ganz fest die Daumen!

Und wenn alles klappt, dann sehen wir uns alle am 21.04.2020 zur nächsten Probe. Und es wird ein schönes Chorjahr!!

20192019

Wir schaffen das - immer noch !!!

Auszug aus dem Brief des Chorleiters an die Sängerinnen und Sänger

Liebe Sängerinnen und Sänger,

es ist mittlerweile eine ganze Zeit vergangen, in der viel passiert ist, Gutes wie auch weniger Gutes.

Zuallererst hoffe ich, dass sie alle diese Zeilen bei guter Gesundheit und auch einigermaßen noch guter Laune lesen können

 

Die Situation zu beschreiben erspare ich mir, sie alle lesen ja Zeitung und hören ganz sicher auch die wichtigen Infos zum Stand der Dinge.

Der Kulturbetrieb ist so gut wie platt, für den Moment. Es hagelt Veranstaltungsabsagen, sämtlicher Proben- und Konzertbetrieb steht still, überall!

Ob gut oder schlecht ist keine Frage, denn wenn es um unsere Gesundheit geht, ist kein Mittel zu schade! Aber so leicht sich das schreibt, um so schwerer ist die Umsetzung.

Ob die Verwerfungen, die durch die sogenannten „Eindämmungsmaßnahmen“ von Bund und Land entstanden sind, mittelbar reparabel sind, wage ich zu bezweifeln.

Dennoch: auch UNSER Chorleben geht weiter!!!

Lassen sie mich aber noch eines, bevor ich zu wichtigen terminlichen Dingen kommen, sagen:

ich bin SOOOOO froh, dass wir mit 2019 ein so tolles, musikalisches und erlebnisreiches Chorjahr hatten!! Ob es unser Geburtstagskonzert war, ob es das gemeinsame Musizieren mit dem Jahrgangschor aus Wernigerode war oder ob es unsere Wien-Fahrt war, diese Erinnerungen hebeln zumindest mich im Moment über die momentane schwierige Zeit. Und es macht Mut, den Kopf nicht in den Sand zu stecken sondern optimistisch auf Neues zu schauen.

Optimismus heißt ja, zuversichtlich zu sein, heißt auch, fest an sich und das Erreichte zu glauben und dies festzuhalten. Und für uns als Chor soll es auch heißen, bereits jetzt die Weichen für ein tolles Chorjahr 2021 zu stellen. Und ich kann ihnen sagen: der Vorstand ist schon gut dabei!!

Was SIE machen können: fleißig an den neuen Stücken üben, die Übe-Dateien zu nutzen, die Stimme fit zu halten, sich auch die Texte anzuschauen, so dass der Einstieg nicht so ganz holprig verläuft :-).

Ich jedenfalls freue mich riesig auf unsere erste Probe! Und bin gespannt :-)

Der Chor und sie alle liegen mir wirklich sehr am Herzen; in den 11 Jahren unseres gemeinsamen Musizierens gab es sicher hie und da Streit, fielen manch unbedachte Worte, es gab auch mal einen Knall, aber der Chor hat auch in schwierigen Zeiten fest zusammengehalten, und es gab immer und immer wieder tolle Konzerte, der Chor hat toll musiziert, auch unter erschwerten Bedingungen; wir haben vor 9 Besuchern gesungen (Salzwedel), dabei auch noch mit 3 Aushilfen, und wir haben vor total ausverkauftem Haus (kathol. Kirche ) gesungen;

Lassen sie uns die Hoffnung nicht aufgeben, dass in diesem schwierigen Jahr für uns noch schöne Chormusik entsteht und wir das eine oder andere Konzert zu UNSEREM machen können!! Ich werde alles dafür geben, das verspreche ich ihnen!!

 

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass sie alle gesund bleiben und heil

und unversehrt aus dieser wirren Zeit kommen. Halten sie durch und passen sie bitte auf sich auf !!

Und wie in meinem letzten Schreiben: jeder Tag, der vergeht, bringt uns unserer ersten Probe ein Stück näher!

 

Es grüßt ganz herzlich

Jürgen Töpfer

T

Terminliches

"Das Leben findet zwischen den Plänen statt!"- so sagte einstens John Lennon! Wie wahr: nichts ist im Moment so sicher wie die Unwägbarkeit!

Und so müssen auch wir unsere Pläne leider anpassen:

unser Probenstart ist nun auf den 02.06.2020 verlegt, hoffen wir, daß es klappt, mindestens als Registerproben.

Unsere Konzerte mit dem Frauenchor "cantare et vivere" aus Magdeburg mußten wir absagen, bemühen uns aber um eine Verlegung.

Auch die Probenplanung in den Ferien steht im Fokus, hier müssen natürlich die Choristen noch ihr Votum abgeben, aber besondere Zeiten erfordern letztlich auch besondere Maßnahmen. Wir werden sehen.

An unserem Konzert am 13.09.2020 in der wunderschönen St.-Laurentius-Kirche in Möckern wollen wir festhalten, es wird eine Gemeinschafts-

produktion unter anderem mit dem gemischten Chor "Viva la musica" aus Hohenwarte und dem Cantamus-Chor aus Magdeburg!

Und seien sie alle versichert: es wird trotz allem noch ein schönes Chorjahr, ganz sicher !!

John Lennon oder Plan B bis Z ?

Es ist eine wirre Zeit, zugegeben! Uns alle hat ein Virus ereilt, der das gesamte Leben komplett umgekrempelt hat. Alles, was bis zum Januar 2020 noch "normal" lief, hat aufgehört und uns alle vor nicht zu erdenkende Herausforderungen gestellt.

Ob Wirtschaft, Kultur, Tourismus etc., fast alles mußte sich in großen Teilen neu erfinden, um überleben zu können.

Wer konnte das ahnen ! Unser Chor kam aus Wien völlig euphorisch, wir haben die Weihnachtskonzerte hier bei uns wahrlich auch noch toll genießen können - und dann ? Der gesamte Probenbetrieb wurde eingestellt und das Warten und Pläne schmieden begann.

Es gab dann den Plan A, dann den Plan B, dann Plan C, und so wurde die "Plankette " immer länger. Immer neue Termine wurden erdacht und auch wieder verworfen, Konzerte abgesagt, es wurden Übe-MP3-Dateien ausgegeben, der Vorstand bemühte (und bemüht) sich redlich, den Kontakt aufrecht zu erhalten, es gab Chorleiter-Rundschreiben und und und!

Und was hat das alles mit John Lennon zu tun? Der soll einmal gesagt haben: das wirkliche Leben findet zwischen den Plänen statt!

Es pulsiert immer noch, das wahre Leben oder: schon wieder! Viele Choristen sehen voll Ungeduld dem Ende des Proben-Verbotes entgegen, scharren ungeduldig mit den Füssen und wollen endlich wieder ihrem liebsten Hobby nachgehen, wollen wieder zurück in die liebgewonnen Chorgemeinschaft,

haben auch den Stellenwert dieses sozialen Netzwerkes erkannt und wertschätzen gelernt.

Und auch wir hatten den 21.07. als neuen Starttermin angesagt, und sind doch schon wieder dabei, diesen zu verschieben.

Safety first!!!

Dieser alleroberste Grundsatz gilt zwingend für unseren Chor, und sollte eigentlich auch für alle Chöre gelten.

Die mittlerweile bekanntgewordenen Vorkommnisse (oder auch Infektions-Ausbrüche) zeigen ja, wie fragil die Gesamtsituation ist. Man mag über Lockerungen denken wie man will, es paßt mittlerweile NICHTS mehr zusammen, der "Flickenteppich" in diesem bunten Land ist größer als je zuvor.

Und die Ansteckungsgefahr ist nicht gebannt, grad jetzt, wo die Grenzen offen, die vielgeliebten Urlaubsregionen wieder bereisbar sind und keiner weiß, welches Risiko man in sich trägt, wenn man zurückkommt.

Letztlich ist also jeder Chor auf seine Vernunft und seine Erfahrung angewiesen, hier eine gute und für alle nachhaltige Entscheidung zu treffen.

Was nutzt das liebste Hobby, wenn man mit Angst und Unsicherheit zur Probe geht, wenn man mit einem großen Abstand, mit oder ohne Maske,

im Freien sich nicht hörend, und letztlich unbefriedigt nach Hause geht. GEDULD ist das Zauberwort!!

Ich schreibe das sehr wohl in dem Wissen um MEINE Ungeduld, die ich sehr oft an den Tag lege. Aber hier geht es um die Gesundheit meiner Sängerinnen und Sänger, um deren Wohlbefinden und damit auch um die Zukunft meines Chores. Und das ist einfach wichtiger als alles andere.

Wenn wir alle die nötige Geduld und Gelassenheit haben, wird es am Ende, wie in den vorherigen Statements geschrieben, noch ein schönes Chorjahr.

Natürlich sind 6-7 Monate Probenpause eine unglaublich lange Zeit für ein Ensemble, das in den letzten 5 Jahren so intensiv und hochmotiviert geprobt hat. Aber ein gutes Team hält das aus !!!!!!!!! Der Chor hat einen tollen Vorstand, der die Fäden in der Hand hält, und, so wie ich das sehe, verständnisvolle Choristen.

Wir wollen uns ALLE irgendwann bei guter Gesundheit, guter Laune, und voll Freude wieder unserem Hobby widmen, dann wird diese doofe Zeit vorbei sein und wir um eine Menge Erfahrungen reicher! Und die Zeit bis dahin sollten wir uns lassen, um unserer Gesundheit  und der Zukunft unseres Chores willen !!

Hier schreibt der Chorleiter

Normalerweise ist diese Internet-Präsenz des Vokalensembles ja dazu da, um Neuigkeiten, Konzert-Events, Pressemitteilungen, Fotos, eben alles, was den Chor mit seinen Aktivitäten ausmacht, zu präsentieren.

In diesem Fall möchte ICH aber einmal diese Möglichkeit nutzen, um dem Chor in aller Öffentlichkeit ganz ganz herzlich „Danke“ zu sagen!!

Danke für etwas Außergewöhnliches, für etwas, das Alleinstellungsmerkmal (nach meiner Ansicht) hat.

Ich bin selbstständiger Musiklehrer und Chorleiter und grundsätzlich auf Honorare angewiesen. In Zeiten der Corona-Pandemie sind durch Schulschließungen und Abbruch jedweder Chortätigkeit natürlich auch alle Honorare weggebrochen.

Und da ist der Chor, mein Chor, auf einmal aktiv geworden: mit 2 unglaublich tollen Spendenaktionen haben alle Mitglieder des Ensembles mir und meiner Familie unter die Arme gegriffen, um uns in dieser schweren Zeit zu unterstützen! Eine solche gelebte Solidarität, ein solches „Füreinander da sein“ habe ich noch nie erlebt.

Ich hatte die Gelegenheit, mich bei einem Ensembletreffen in der letzten Woche persönlich bei allen zu bedanken, aber was sind schon Worte dafür !

Mir (und meiner Familie) ist so etwas noch nie widerfahren, ich war schon beim ersten Mal sprachlos, beim 2. Mal waren es dann doch ein paar Tage, bis ich versucht habe, die richtigen Worte zu finden!

Wohl dem Chorleiter, der ein solches Ensemble führen darf !!!!!!!!!!

Und was für ein Vorstand, der solche Aktivitäten umsetzt !

 

Ihnen allen hier und in aller Öffentlichkeit noch einmal „DANKE  von ganzem Herzen“ !

 

Und schon gehen die besorgten Blicke nach vorn: was wird nun mit den Weihnachtskonzerten, lassen sich Hygienekonzepte überhaupt umsetzen? Ist ein Proben mit allen ( 42 Sängerinnen und Sänger) überhaupt im Herbst möglich, ist ein Abstandsgebot von mindestens 1,50m bei Auftritten umsetzbar und vor allem sängerisch machbar? Und auch der 2m-Abstand der Reihen voneinander?

 

Die nächsten Tage werden zeigen, wie Bund und Land auf die gestiegenen Infektionszahlen reagieren! Der Vorstand wird ganz sicher eine Variante A und B entwickeln, immer im Sinne des Chores und der Mitglieder, denn wie immer gilt: safety first!

 

Das Ensemble hat bis jetzt toll durchgehalten, kleinere und größere Treffen wurden organisiert, der Vorstand war sehr viel unterwegs, hat den Kontakt aufrecht erhalten.

Auch dafür ein ganz herzliches „Danke schön“!

 

Wir werden ganz sicher noch in diesem Jahr proben, vielleicht nicht für Weihnachten, aber für ein großartiges Chorjahr 2021!

Und mit einem solchen Chor, einer solchen starken Solidargemeinschaft, kann das nur gut werden !!!!!!!!

Jürgen Töpfer

Schomburg.jpg

Volksstimme vom 17.10.2020

295km für ein Lächeln

 

Das Jahr 2020 ist nun fast vorbei, manchmal möchte man sagen „Gott sei Dank“ !

Viel Gutes war wahrhaftig nicht zu spüren; keine Proben, keine Konzerte, immer und immer wieder verschobene Neustarts.

 

In einem wunderschönen österreichischen Weihnachtslied, wir hatten es extra für unsere Konzertreise nach Wien 2019 einstudiert, heißt es am Anfang „Still, still, still „ .

Nun ist aus dem Anfang dieses Liedes leider ein Zustandsbericht über den Chor geworden.

Es ist still im Chor!

Die letzte Probe hatten wir am 10.03.2020, danach gab es einen tiefen Einschnitt, alle Proben und Konzerte mussten abgesagt werden, neu geplante „Restarts“ wurden immer wieder verschoben, die Hoffnung auf Weihnachtskonzerte hatte sich spätestens Mitte September erledigt und selbst ein Neuanfang im Januar ist mit großer Skepsis behaftet!

Soweit der doch recht traurige Teil einer Situationsbeschreibung.

 

Die Klagen der Choristen über das fehlende sängerische Miteinander und fehlende Konzerte sind unüberhörbar. Die sozialen Kontakte und gemeinsamen Erlebnisse fehlen. Einige Chöre sind im Auflösungs-Modus, einigen sind die Chorleiter abhandengekommen, es ist insgesamt eine äußerst widrige und schwierige Situation. Auch alle technischen Verrenkungen mit Online-Portalen haben letztlich nur den ganz kleinen Ensembles hier und da Hilfe gebracht, einige ins Netz gestellte Videos zeigen das auch.

Für einen großen Chor wie den unsrigen und mit dieser Altersstruktur ist das ein Ding der Unmöglichkeit.

 

Dennoch hat der Chor trotz dieser langen Pause keinen Austritt zu verzeichnen, nur 2 haben das Boot verlassen: Aus gesundheitlichen Gründen wurden Ursula und Fritz K L E I N aus dem Chor verabschiedet. Zwei der Gründungs-Helden gehen von Bord, 46 Jahre aktive Chorarbeit liegen hinter ihnen. Als langjähriger Vorstandsvorsitzender führte Fritz Klein den Chor durch Höhen und Tiefen, hielt den Chor auch in schwierigen Zeiten fest zusammen.

Ein herzliches Dankeschön im Namen aller Sängerinnen und Sänger!!

 

Eine schwierige Zeit hat nun der Chor auch weiterhin zu überstehen! Die Option des Jammerns kommt nicht in Frage. Es gilt nach vorn zu schauen, mit Mut, Zuversicht und Leidenschaft sich auf Kommendes vorzubereiten! Der Vorstand ist mit großer Energie und ganzem Herzen dabei, auch in dieser „tonlosen“ Zeit die Kontakte untereinander festzuhalten, den Einzelnen in seiner Zuversicht zu bestärken und die Planung für 2021 voranzutreiben.

 

Und dazu gehörte auch das vorletzte Wochenende, an dem wir losgefahren sind um einen kleinen Weihnachtsgruß, den viele fleißige Hände gebastelt und zusammengestellt hatten, zu jedem Choristen zu bringen.

Selten habe ich in so viele Gesichter blicken können, die total überrascht waren und sich SO darüber gefreut haben! So viele lächelnde Sängerinnen und Sänger habe ich ganz selten gesehen (wahrscheinlich muss ich mal meine Probenmethodik verändern … );

es war mir eine große Freude, alle noch einmal wiederzusehen, mit ihnen das eine oder andere Wort zu wechseln und vor allen ihnen persönlich noch alles erdenklich Gute

zum Jahresausklang wünschen zu können.

Und so geht das Jahr zu Ende, jeder möge seine eigene Rückschau dazu haben, ich glaube, die Gesundheit rückte mehr als sonst in den Fokus aller!

 

Jetzt sollten wir unsere ganze Zuversicht auf das neue Jahr 2021 richten.

Ganz sicher werden wir nicht im Januar anfangen können zu proben.

Und wir haben einen Plan, was sonst !!

Wir möchten im Februar beginnen, die ersten Konzerte sind (unter Vorbehalt) bekanntermaßen Ende April geplant, ebenso die erste Tour nach Wittenberg zum Landeschorfest!

Sie sehen also: es ist angerichtet … :-)

 

Wir bedauern sehr, dass wir in diesem Jahr unser Publikum nicht mit Weihnachtskonzerten erfreuen können, umso mehr geht unser Dank an all diejenigen, die uns, dem Vokalensemble Burg, fest die Treue gehalten haben, uns so gut es ging unterstützt haben

und uns geholfen haben, diese schwierige Zeit zu überstehen.

Ein paar „Zentimeter“ fehlen noch bis zum Neustart, aber auch die werden wir ganz sicher gemeinsam schaffen !!!

 

Ich wünsche ihnen allen von ganzem Herzen eine schöne, friedvolle und harmonische Weihnachtszeit, eine guten Rutsch (so weit es die Umstände zulassen) in ein ganz sicher besseres Jahr 2021!

Bleiben sie uns gewogen und freuen sie sich gemeinsam mit uns auf schöne Konzerte im neuen Jahr.

 

In diesem Sinn ihnen allen eine gute Zeit,

passen sie auf sich auf und vor allem: bleiben sie gesund!!!!

 

 

 

Herzlichst

 

 

Jürgen Töpfer

künstlerischer Leiter

 

 

 

 

 

 

 

2021

Corona - und kein Ende

 

 

Als ich vor ein paar Tagen mal wieder auf unsere Web-Seite geschaut habe: traurig, traurig !! Abgesagte Konzerte, ausgefallene Proben, und noch immer kein Licht am Ende des Tunnels, oder ?

Nun ja, so einfach macht es sich der Vorstand des Vokalensembles dann doch nicht, denn: jammern ist (nach wie vor) KEINE Option!

Es gibt den Chor ja noch, und alle halten fest zusammen!!!

Also: Ostern war ein guter Anlass, sich mal wieder auf eine Rundreise zu machen, alle zu besuchen, vielleicht hie und da ein „Mini-Schwätzchen“ mit gebotenem Abstand zu wagen!

Und so war es dann auch; am Ostersamstag machten sich 3 Autos mit Vorstandsmitgliedern auf und besuchten alle Choristen! Die Freude war bei allen groß!

Auch der Chorleiter wollte eigentlich mit dabei sein, hatte dann aber doch aus Sicherheitsbedenken abgesagt! Schade ! Aber vielleicht auch irgendwie verständlich!

Und so wurden alle 45 Choristen besucht, eine kleines Ostergeschenk überreicht und Hoffnung und

Optimismus mit auf den Weg gegeben!

Dank allen, die an der Vorbereitung und Durchführung dieses tollen Events beteiligt waren !!

Und wie nun weiter?

Unser Ziel sind die Weihnachtskonzerte!! Daran wollen wir unter allen Umständen festhalten! Der Vorstand ist im Moment dabei abzuklären, ob wir in der einen oder anderen Kirche proben können, natürlich mit dem notwendigen Hygiene-Konzept und auch ganz sicher nicht vor dem Sommer!

Aber wir wollen es, wir wollen in diesem Jahr wieder singen !!!!

Mittlerweile kann und muss man sich nur auf sich selbst verlassen, das Heft des Handelns SELBST in die Hand nehmen, und so werden wir es auch tun, vorsichtig, aber zielstrebig!! Der Chor hält zusammen, schon allein DAS ist toll!! Nach so langer Zeit !!

Also: es gilt, alles in Ruhe zu bedenken, vorzubereiten und dann in kleinen Gruppen Stimmtraining zu absolvieren, mit kleinen leichten Chorsätze sich wieder einem Chorklang zu nähern und dann zielstrebig sich an die Weihnachts-Literatur heranzuwagen!

WIR SCHAFFEN DAS! Auch wenn der Satz überstrapaziert scheint, hier ist er angebracht1

In diesem Sinne: lasst uns die Hoffnung nicht aufgeben, unser schönstes Hobby muss es uns wert sein!!

Jürgen Töpfer

1/7